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Ketten

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Bei Glieder- oder Rundstahlketten unterscheidet man zwischen geschweißten und ungeschweißten Ketten, die auch Zierketten genannt werden. Bei den geschweißten sind die Öffnungen jedes einzelnen Gliedes (die an einer längeren Seite liegen) verschweißt, was automatisch bedeutet, dass diese Qualität größeren Kräften standhält als die ungeschweißte, deren Glieder zwar geschlossen sind, aber auseinandergebogen werden können, um die Enden miteinander zu verbinden oder um etwas einhängen zu können. Aluminiumketten sind nach dieser Unterscheidung ebenfalls Zierketten, da die Glieder ebenfalls „offen“ sind.

Außerdem unterscheidet man Gliederketten noch einmal nach der Form ihrer Glieder: Form A sind kurzgliedrige Ketten, deren Glieder eine, bei gleicher Breite, kürzere Länge haben; die Glieder sind also etwas runder als bei der Form C, deren Glieder mehr gestreckt sind und bei gleicher Breite eine größere Länge aufweisen. Daneben gibt es weitere Formen von Ketten – Ringketten, Patentketten, Knotenketten, Bandketten und noch einige mehr, die aber noch nicht Eingang in unser Sortiment gefunden haben.

Wie sind die Maßangaben bei den einzelnen Ketten zu verstehen?

  • Die erste Angabe gibt die Materialstärke an.
  • Die zweite Angabe definiert die Länge des Gliedes, wobei diese innen gemessen wird ( und somit die Materialstärke auf beiden Seiten nicht beinhaltet)
  • Die dritte Angabe gibt die Breite des Kettengliedes außen, also mitsamt Materialstärke an.

Diese Art und Weise der Angabe hat den Vorteil, dass sich aus der Länge eines Kettenabschnittes einfacher die Zahl der einzelnen Glieder ableiten lässt, da sich die Materialstärken der ineinandergreifenden Glieder so nicht überlagern. Ein Beispiel: Ein 50 Zentimeter langer Abschnitt einer Stahlkette mit der Angabe 1,5 x 23,0 x 8,0 mm besteht aus 21,74 Kettengliedern (500 mm geteilt durch 23 mm ...).